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Visuelle Rhetorik und Ihre Möglichkeiten

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Schlägt man das Wort Rhetorik nach, trifft man auf Begriffe wie Redekunst oder die Lehre vom wirkungsvollen Gestalten einer Rede. Bekommt man eine rhetorische Frage gestellt, so dient diese nicht etwa zur Informationsgewinnung, sondern sie beeinflusst den Gefragten gezielt mit einer Behauptung. Rhetorik allgemein ist also ein Stilmittel der Sprache, die das Publikum in eine bestimmte Richtung ziehen soll und eine bestimmte Wirkung erzielen soll.

Visuelle rhetorik und ihre Möglichkeiten

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Was ist Rhetorik?

Schlägt man das Wort Rhetorik nach, trifft man auf Begriffe wie Redekunst oder die Lehre vom wirkungsvollen Gestalten einer Rede. Bekommt man eine rhetorische Frage gestellt, so dient diese nicht etwa zur Informationsgewinnung, sondern sie beeinflusst den Gefragten gezielt mit einer Behauptung. Rhetorik allgemein ist also ein Stilmittel der Sprache, die das Publikum in eine bestimmte Richtung ziehen soll und eine bestimmte Wirkung erzielen soll.

Der Begriff Rhetorik kommt aus dem Griechischen. Schon in der Kultur der alten Griechen spielten Metaphern bei politischen Reden oder in der Wissenschaft eine große Rolle. Das Interesse, in Kunst und Forschung Beiträge durch Stilmittel zu verbessern, gibt es schon seit Jahrhunderten.

Der römische Philosoph und Politiker Cicero ist ein Paradebeispiel für den Einsatz der Rhetorik bei seinen berühmten Werken.

Visuelle Rhetorik im Alltag

Rhetorische Elemente begleiten uns aber auch im täglichen Leben. Wollen wir jemanden von unserer Meinung überzeugen, wenden wir oft unbewusst Vergleiche und Metaphern an, um unseren Standpunkt deutlich zu machen und unser Gegenüber auf unsere Seite zu ziehen. Das kann in der Partnerschaft, aber auch in der Erziehung von Kindern der Fall sein.

Im Berufsleben ist bestimmt jedem Mitarbeiter ein langweiliger Vortrag im Gedächtnis, bei dem er entweder nach fünf Minuten aus Langeweile das Handy zur Hand nahm oder mit dem Schlaf zu kämpfen hatte. Versteht es der Referent nicht, oder nur in geringem Maße, die Zuhörer zu fesseln, bleibt von dem Gesagten beim Empfänger kaum etwas hängen. Im Gegenteil: die Zeit vergeht quälend langsam, während Wissen nicht vermittelt wird. Da in der Wirtschaft Zeit mit Geld gleichgesetzt wird, sollte man auf effektivere Methoden zurückgreifen. Wichtig sind ein gekonnter Einstieg und ein guter Schlusssatz. Die Information dazwischen sind knapp formuliert und aufs Wesentliche beschränkt. Nur so gewinnt man das Publikum für jedes Thema.

Erfolgreich in Studium und Beruf mit Unterstützung visueller Rhetorik

Schüler bedienen sich häufig des Computers, um Referate oder Ähnliches für Schule und Studium zu erstellen. Hierbei kommt eher die visuelle Rhetorik zum Tragen. Bei der Gestaltung von Informationsmaterial spielt die Verwendung von Bildern eine zentrale Rolle. Da man nur schwer langen Vorträgen mit Aufmerksamkeit folgen kann, verschwinden Texte mit vielen Informationen langsam aus Arbeit und Schule. Da das Gehirn nach neuesten Erkenntnissen nur ungefähr sieben Prozent eines Vortrages behalten kann, schafft man es durch visuelle Rhetorik, den Zuhörer mit Motiven kognitiv zu erreichen. Die Bedeutung der Bilder wird den zu vermittelnden Themen angepasst und aktiviert die rechte Gehirnhälfte. Die Verknüpfung von Bildern mit Informationen führt zu einer längeren Aufmerksamkeitsspanne. Die Theorie besagt, dass besonders durch bildliche Darstellung in Design und Form unterschiedliches Wissen besser aufgenommen werden kann. Der Fokus liegt hier auf der visuellen Ansprache durch das Medium Bild.

Eine gute Möglichkeit, diese Art der Rhetorik zu erlernen, ist ein Rhetorik Coaching.  Auch Hochschulen bieten Kurse in Rhetorik für ihre Studenten an, um sie durch theoretische Grundlagen der visuellen Rhetorik bei Redebeiträgen vor großem Publikum zu schulen. Mitreißendes Sprechen, passende Gestik und der Einsatz von Bildmaterial machen Vorträge interessant und verhindern, dass  Zuhörer nach wenigen Minuten abschalten, weil der Informationsfluss zu groß oder die Darbietung zu eintönig ist.

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